Fotografieausstellung: "Obscure Perspektiven"
Die Bilder dieser Ausstellung sind im Rahmen des "Offenen Programms" des Erwachsenenbereichs der Behindertenhilfe im November 2005 entstanden.
Angeboten wurde ein Fotokurs mit einer Einführung in die Grundlagen der Lochkamera-Fotografie, dem Bau einer Lochkamera und Entwicklung des belichteten Materials im "schwarz-weiß" - Fotolabor.
Die Lochkamera, auch "Camera Obscura" genannt, ist die ursprünglichste Form der Kamera-Fotografie. "Camera Obscura" bedeutet DUNKELKAMMER, was die Charakteristik der Apparatur sehr gut beschreibt. Eine Lochkamera besitzt anstelle einer Linse nur eine winzige Öffnung (Blende), durch die das Licht strahlenförmig auf eine Mattscheibe oder ein lichtempfindliches Material trifft und so das Motiv horizontal gespiegelt abbildet.
Die Kursteilnehmer bauten ihre Lochkameras aus Schuhkartons oder Keksdosen und belichteten schwarz-weiß - Fotopapier, was auf dem Kameraboden fixiert wurde. Bei der Belichtung enstand zunächst ein negatives Bild, welches durch den Entwicklungsprozess im Fotolabor sichtbar gemacht wurde.
Um aus einem Negativ ein Positiv zu erhalten, wurden so genannte "Durchbelichtungen" im Labor angefertigt. Dabei liegen die lichtempfindlichen Seiten des Fotopapiers aufeinander und werden durch das Deckenlicht des Raumes für wenige Sekunden belichtet.
Die schwarz-weiß - Bilder der Ausstelung sind Großkopien auf Werkdruckpapier von den Negativ - Originalen, die dafür im Vorwege am Computer eingescannt wurden. Die Dokumentationsaufnahmen wurden vom Kleinbildfarbnegativfilm auf Color - Fotopapier abgezogen.
Kursleitung:
Christoph Gläser (Soziale Arbeit und Fotografie) und Sascha Rossburg
Dokumentationsfotos:
Christoph Gläser
Ansprechpartner:
Diakon Jörg Medenwaldt
Tel.: (040) 880 11 05
Hamburg, März 2006




